Wanderung auf den Großen Winterberg

Eine botanisch und geologisch sehr interessante Wanderung führte Vreni, Nepomuk und mich auf den Großen Winterberg, die zweithöchste Erhebung der Sächsischen Schweiz. 

Wir starteten in Schmilka und stiegen durch die Kahntilke, eine Schlucht mit üppigem, krautigen Bewuchs, hinauf zur Kleinen Bastei. An diesem netten Aussichtspunkt hat man einen sehr schönen Blick über das Elbtal und hinüber zum Zschirnstein, Zirkelstein und zur Kaiserkrone. Anschließend wanderten wir durch den sandigen Heringsgrund, bevor wir dann die mehr als 900 Stufen der Heiligen Stiege erklommen. Der Reitsteig führte uns vorbei an der Aussicht an der Wenzelwand zum Großen Winterberg. Auf den trockenen, sandigen Felsriffen prägen Birken, Kiefern, Heidelbeeren und Erika das Bild. Der Große Winterberg hingegen ist von einem ausgedehnten Buchenwald bedeckt. Eine weitere Besonderheit sein geologischer Aufbau. Während das Elbsandsteingebirge ja, wie der Name schon sagt, aus Sandstein besteht, ist der Gipfel des Winterberges durch vulkanische Aktivitäten im Tertiär entstanden und besteht aus den Orgelpfeifenähnlichen Strukturen sowie Schutt des vulkanischen Basaltgesteines. Nach einer ausgiebigen Rast in der Bergwirtschaft wanderten wir über die Müllerwiesenweg zur Kipphornaussicht. Das grandiose Panorama sollte man sich keinesfalls entgehen lassen! Der Grenzweg brachte uns schließlich wieder hinunter ins Tal, wo wir durch das malerische Örtchen Schmilka zurück zum Ausgangspunkt gelangten.

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Kommentare: 1
  • #1

    Vera mit Aramir (Laeken vom Wasserlosen Tal) (Sonntag, 15 November 2015 18:34)

    Großartige Homepage ...... beeindruckende Wanderrouten ... !!!

    " Höchstes Lob aus vollem Herzen ! "