Neujahrswanderung auf den Scheibenberg

Unsere erste Wanderung im Jahr 2016 führte uns in Erzgebirge auf den 807 Meter hohen Scheibenberg. Und während bei uns daheim alles unter einer dichten Hochnebeldecke lag, konnten wir hier oben die herrliche Wintersonne genießen. Doch der Scheibenberg hat noch mehr zu bieten als "nur" eine tolle Aussicht...

Unsere kleine Wanderung starteten wir am Parkplatz am Fuße des Berges und folgten dem Wanderweg, der zunächst parallel zur Straße, später über Treppen nach oben führt. Ein Wegweiser am Straßenrand zeigt "zu den Orgelpfeifen" - was hat es damit auf sich? Die Entstehung des Scheibenberges geht auf den Vulkanismus während des Tertiärs zurück. Damals ergossen sich Lavaströme über das Land und erkalteten. Reste der erkalteten Lava, die bis zu 30 Meter hohen Basaltsäulen, sind heute noch eindrucksvolle Zeugen dieser urzeitlichen erdgeschichtlichen Aktivitäten sind, sind auch als die "Orgelpfeifen" am Scheibenberg bekannt. Einen ersten Blick auf diese imposanten Felsformationen konnten wir an der Sprungschanze erhaschen. Anschließend wanderten wir weiter hinauf aufs Gipfelplateau und folgten dem oberen Rundweg. Natürlich nicht, ohne dem Aussichtsturm einen Besuch abgestattet und weit ins böhmische und erzgebirgische Land geblickt zu haben. Der Rundweg führte uns dann an einigen sehr schöne Aussichten vorbei. Wie dicke Federbetten lagen die Nebel in den Tälern, während die Berge darüber hinaus ragten. Über die vielen Stufen des Ottomar-Zahm-Weges stiegen wir bald ab, und ein abwechslungsreicher Pfad führte uns am Fuße des Berges wieder zurück zum Auto.

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