Hundewanderung im Pressnitztal

Strahlender Sonnenschein lockte die Hundewanderung der DAV-Sektion Chemnitz ins Erzgebirgische Pressnitztal. Auf 14 Füßen und 36 Pfoten ging es immer entlang des Flüßchens Pressnitz und der Schmalspurbahn von Jöhstadt nach Steinbach.

Wir starteten unsere Hundwanderung am Bahnhof der Museumsbahn in Jöhstadt. Es dauerte nicht lange, da hatten wir die letzten Häuser hinter uns gelassen, und eine große Wiese ludt unsere vierbeinigen Wanderer zum Toben und Spielen ein. Es ist immer wieder schön anzusehen, wenn so viele Hunde so problemlos und harmonisch miteinander umgehen. Am Waldrand entlang kamen wir bald hinunter ins Tal. Der Lokschuppen der Schmalspurbahn war leider noch geschlossen, und so wanderten wir direkt weiter in den Ortsteil Schlössl. Durch den Wald ging es wieder leicht bergan, und nun lag der schwierigste Teil dieser Wanderung vor uns. Wir mußten eine geeignete Stelle finden, um die Abfahrtspiste zu überqueren. Da, wo normalerweise der Wanderweg verläuft, war eine gefahrlose Querung nicht möglich, denn die Skifahrer kamen etwas oberhalb mit hoher Geschwindigkeit über eine Kuppe. Also stiegen wir etwas bergan, bis wir an ein flacheres Hangstück kamen, das gut einzusehen war. Auf der anderen Seite der Piste mußten wir dann quer durch den Wald wieder absteigen, bis wir auf unseren Wanderweg stießen. Nun ging es immer durch den Wald, teilweise am rauschenden Fluß entlang bis nach Schmalzgrube. Hier ludt uns eine sonnenbeschienene Wiese zur Mittagsrast. Am Ende unserer Pause dampfte dann auch noch die historische Pressnitztalbahn an uns vorbei und posierte für die Fotografen.

Von Schmalgrube führte uns der Weg weiter zum Andreas-Gegentrum-Stolln. Das kleine Besucherbergwerk am Ufer der Pressnitz, zu dem auch ein Bergbaulehrpfad gehört, gibt ineressierten Gästen einen Einblick in die Bergbaugeschichte des Erzgebirges. Hunde dürfen hier leider nicht mit rein, so daß wir uns an einer der kleinen Hütten, die zur Anlage gehören, abermals zu einer Brotzeit niederliesen und uns mit Rostern und Glühwein "stärkten". Gut erholt machten wir uns dann auf die letzten 1,5 Kilometer dieser zwar kurzen, aber abwechslungsreichen und landschaftlich schönen Wanderung.

Wir erreichten pünktlich den Bahnhof in Steinbach, und bereits fünf Minuten später fuhr dampfend und schnaufend der Zug ein. Mit neun Hunden hat man dann auch ganz schnell einen halben Wagon für sich alleine. Die historische Schmalspurbahn, die von einem Verein betrieben wird und nur an Wochenenden verkehrt, brachte uns dann wieder zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof in Jöhstadt.

Für Menschen und Hunde ging hier ein schöner und abwechslungsreicher Hundewandertag zu Ende, und wir freuen uns schon auf die nächste Tour mit den Chemnitzer "Kraxelpfoten".

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Kommentare: 3
  • #1

    Bärbel (Samstag, 13 Februar 2016 20:04)

    Das war wieder eine tolle Wanderung und den Hunden hat es sichtlich Spaß gemacht - schön, dass das Wetter mit gespielt hat.

  • #2

    Marlies und Wuffels (Sonntag, 14 Februar 2016 19:29)

    Es war eine sehr schöne Wanderung. Das Wetter hat mitgespielt, die Hunde haben sich gut verstanden und hatten jede Menge Spaß. Wir Zweibeiner hatten wieder viel Gesprächsstoff, es war ein gelungener und toller Tag.

  • #3

    Barbara (Donnerstag, 18 Februar 2016 17:13)

    sehr schöne Bilder .... das war bestimmt ein toller Ausflug