Wandertipp für's Pfingst-Wochenende: Der Rauensteingratweg

Ein abwechsungsreicher Steig führt über den felsigen Grat des Rauensteines in der Sächsischen Schweiz. Wer noch ein schönes Wanderziel für seinen Pfingstausflug sucht, dem kann ich diese Tour nur empfehlen. Hunde sollten jedoch kein Problem mit dem Begehen von Gitterrostbrücken und -treppen haben, und an manchen Stellen des luftigen Pfades ist durchaus etwas Schwindelfreiheit erforderlich.

 

Wer die Tour ablaufen möchte, sollte sich trotz der Beschreibung auf jeden Fall eine gute Wanderkarte mitnehmen!

Die Wanderung startet am gebührenpflichtigen Parkplatz in der Ortsmitte von Weißig bei Struppen.

 

Der Ausschilderung Malerweg (geschwungenes M auf weißem Grund) folgend, geht es zunächst durch den malerischen Ortskern von Weißig, später über Felder mit wunderbarem Blick hinüber zum Rauenstein und zu den Bärensteinen. Vorbei an den Eulensteinen, Relikten eines einstigen Tafelberges, gelangt man schließlich an den Ortsrand von Thürmsdorf. Ein Abstecher zum Mausoleum (ausgeschildert) ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn dahinter befindet sich eine sehr hübsche Aussicht mit Blick auf die Elbe hinunter nach Königstein und zum mächtigen Lilienstein. Weiter geht es dann auf dem Malerweg bis zum Thürmsdorfer Schloß. In direkter Nachbarschaft dazu liegt die Schokoladenmanufaktur - für "Süßhähne" auf jeden Fall einen Besuch wert. :-)

Nun folgt man dem mit einem roten Punkt markierten Wanderweg zu den Bärensteinen. Nach dem Überqueren der Landstraße durchquert man die Götzingerhöhle und erreicht wenig später den Kleinen Bärenstein. Von seinem Gipfel aus hat man einen schönen Blick hinüber auf die Tafelberge, die für das Elbsandsteingebirge so typisch sind. Steigt man vom Gipfelplateau die Treppe wieder hinunter und nimmt den mit dem roten Punkt markierten Weg nach rechts, kommt man nach einiger Zeit an den Waldrand und kurz darauf an einen querenden Feldweg. Diesen geht es nun nach rechts weiter, und kurz nachdem man die ersten Häuser von Naundorf erreicht hat, geht man abermals nach rechts weiter. Ein Wanderweg führt über Wiesen hinunter in den Wald. Im Wald gelangt man nach wenigen Minuten an einen Querweg, dem man nach links folgt. Dieser relativ breite Wanderweg führt nun direkt nach Pötzscha.

An der Straße angelangt, folgt man dieser nach rechts den Berg hinunter. Linker Hand befindet sich das Wohnhaus des Malers Robert Sterl, das mit einem Museum und wechselnden Ausstellungen einen Besuch wert ist. Hunde müssen allerdings draußen warten. Wenig später macht die Straße eine Linkskehre, und etwa 100 Meter danach zweigt ein kleines Asphaltsträßchen scharf rechts ab. Der Ausschilderung "Rauenstein" folgend wandert man nun auf der Teerstraße bergauf, und biegt am nächsten Abzweig nach links ab. Zuerst recht steil, später mäßig ansteigend erreicht man bald die ersten Felsen des Rauensteines und damit den Beginn des Rauensteingratweges. Im ständigen Auf und Ab geht es über Treppen und Gitterbrücken immer auf dem Felsrücken entlang. Immer wieder laden kleine Aussichten zum Verweilen, Staunen und Genießen ein. Am Ende des Gratweges führt halbrechts der Weg zur Berggaststätte und dem Gipfelplateau hinauf, von dem man eine herrliche Aussicht zur Bastei zur linken über die Schrammsteine und die Tafelberge bis zu den Bärensteinen zur rechten genießen kann.

Der Abstieg vom Rauenstein führt über viele Holzstufen hinunter. Am Felsfuß (hier befindet sich auch die Talstation des Materiallifts) geht es nun nach rechts weiter, und an der nächsten Wegkreuzung führt ein breiter Feldweg nach links zurück zum Parkplatz.

 

Weitere tolle Wandertouren gibt es in meinem neuen Rother-Wanderbuch "Wandern mit Hund - Elbsandsteingebirge mit Malerweg"

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Marlies J. (Mittwoch, 18 Mai 2016 21:23)

    Eine tolle Tour, die sich sicher nicht nur zu Pfingsten lohnt.