Auf einsamen Wegen zwischen Rauenstein und Bärensteinen

Nach langer Zeit der Abstinenz zog es uns in der vergangenen Woche endlich mal wieder ins Elbsandsteingebirge. Wir hatten unser Quartier in der Vorderen Sächsischen Schweiz, und so entschied ich mich für eine kleine Wanderung über den Rauenstein zum Großen Bärenstein - allerdings auf Wegen und Pfaden, die weniger frequentiert sind als die "Standardrouten".

Wir starteten an der Pension Laasenhof und wanderten auf den Rauenstein. Dort forderte die Hitze bereits ihren Tribut in Form einer Pause im schattigen Biergarten. :-)

Vreni hatte jede Menge Spaß auf dem sandigen Weg dahin, und von der Aussicht neben der Gaststätte bot sich wie immer ein wunderschöner Ausblick über die Felsenwelt der Sächsischen Schweiz.

Nach einer ausgiebigen Pause wanderten wir weiter auf dem Rauensteingratweg entlang, stiegen dann ab und kamen nach Pötzscha. Der Maler Robert Sterl lebte und wirkte hier in dem kleinen Ort an der Elbe. Über einsame Pfade wanderten wir dann weiter zum Großen Bärenstein.

Eine spannende und sehr anspruchsvolle "Stiege" führte uns durch eine steile Felsschlucht hinauf aufs Gipfelplateau. Dieser Aufstieg ist nur mit absolut trittsicheren, bergerfahrenen und kletterfreudigen Hunden zu bewältigen, und auch als Mensch sollte man hier über etwas Klettererfahrung verfügen, denn die meisten Stellen kann man nur unter Zuhilfenahme der Hände bewältigen.

Oben belohnte uns dann eine wunderbare Aussicht für die Mühen des Aufstieges. Wir nahmen auf den warmen Sandsteinfelsen Platz, liesen uns den Wind um die Nase wehen und genossen den Moment.

Etwas Orientierungssinn ist schon nötig, um dann den richtigen Weg zu finden, der über das Gipfelplateau hinüber zum kleinen Bärenstein führt. Von dort nahmen wir dann den markierten Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt. Bei einem leckeren Eisbecher und mit Blick hinüber zur Bastei ließen wir den Tag auf der Terrasse des Laasenhofes ausklingen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Brigitte mit Franjo (Samstag, 17 September 2016 18:33)

    Was für ein schöne Wanderung im mir sehr vertrauten Elbsansteingebirge! Ich staune immer wieder, was für unwegsame Stiege du mit dem Hund in Angriff nimmst. Schöne Bilder!