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Winter auf dem Hirtstein

Um dem tristen Grau in Grau, das die Gegend um Chemnitz an diesem 29. Dezember beherrschte, zu entfliehen, machten wir uns wiedermal auf in die Höhenlagen des Erzgebirges, diesmal in die Nähe von Satzung.

Unser Ziel war der 890 Meter hohe Hirtstein, ein erloschener Vulkan, an dessen Gipfel es neben einem sehr schönen Rundblick auch eine geologische Besonderheit zu entdecken gibt. Bei Steinbrucharbeiten wurde hier ein Basaltfächer freigelegt, der zu den bedeutendsten Geotopen in Deutschland zählt. Bei unserem Besuch waren die Basaltsäulen allerdings unter einer dicken Schneedecke versunken.

Dafür konnten wir auf unserer kleinen Wanderung auf und um dem Hirtstein ein ganz einzigartiges Wetter erleben. Angekommen bei dichtem Hochnebel, bahnte sich ganz zaghaft die Sonne ihren Weg durch die Wolken, und schließlich riß die Wolkendecke auf, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein erfüllten den Gipfelbereich, während ringsum die Wolken und Nebel über der schneelosen Erzgebirgslandschaft waberten. Es war, als hätte der Winter sich nur für uns von seiner schönsten Seite gezeigt...

 

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