Auf den Spuren Deutsch-Deutscher Geschichte

Hoch über'm Werratal, direkt im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Hessen, erhebt sich der 503 Meter hohe Heldrastein. Auf seinem Gipfelplateau befindet sich ein weithin sichtbarer Aussichtsturm, der zu Zeiten des Kalten Krieges zur Radar- und Funküberwachung genutzt wurde. Auf dem Premiumweg Heldstrastein begegneten wir immer wieder Relikten aus der Zeit, als Deutschland und Europa noch geteilt waren - eine sehr schöne und beeindruckende Wanderung...

Los ging es in Großburschla am Ufer der Werra. Von hier aus folgten wir dem Premiumweg P6 hinauf auf den Heldrastein. Zwar blieb der angekündigte Sonnenschein aus, aber der Raureif, den Nebel und Kälte über die Höhen des Heldrasteins gelegt haben, zauberte eine ganz besondere Stimmung. Auf dem Heldrastein legten wir eine kleine Rast ein und ließen die beeindruckende Ausstellung am und im Aussichtsturm auf uns wirken.

Der Abstieg gestaltete sich recht anspruchsvoll, denn die Treppenstufen waren überwiegend vereist, und Geländer gab es nicht überall. Größtenteils mußten wir durch den Wald ausweichen und waren froh, daß wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich unten am Parkplatz Sandberg ankamen. Von hier aus ging es auf dem ehemaligen Grenz-Kontrollweg hinunter ins Werratal und anschließend am Ufer entlang bis nach Heldra. Von hier aus war es schließlich nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt in Großburschla.

 

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