Es gibt kein schlechtes Wetter oder wie die Kraxelpfoten den Winter verabschiedeten

Acht Zwei- und sechs Vierbeiner trotzten am vergangenen Samstag den widrigen Witterungsbedingungen und trafen sich zur monatlichen Wanderung der DAV-Hundewandergruppe "Kraxelpfoten" aus Chemnitz. Ziel dieser Tour war der 1215 Meter hohe Fichtelberg, der höchste Berg Sachsens.

In tieferen Lagen des Erzgebirges regnete es seit Stunden, und so hofften wir, daß uns auf unserer Wanderung die Niederschläge wenigstens in Form von weißen Flocken ereilen würden. Wir wurden erhört. :-)

Bereits beim Treff auf dem Parkplatz in Oberwiesenthal versetzte uns das Wetter in die Stimmung für eine Adventswanderung. Zwar zeigte sich kurz die Sonne und ließ Hoffnung in uns aufkeimen, jedoch war das nur ein kurzes Intermezzo. Auf unserem Weg hinauf auf den Fichtelberg wurden wir von Kälte, Wind und Schneetreiben begleitet - sehr zur Freude unserer vierbeinigen Begleiter, die ausgiebig in der weißen Pracht tobten.

Oben angekommen standen wir zudem noch mitten in einer Wolke. Das Fichtelberghaus war von Nebel eingehüllt. Im Vorraum der Berggaststätte befindet sich eine beheizte Steinbank - der perfekte Platz für unsere Mittagsrast. Und heiße Getränke gabs da auch noch, so daß wir uns ausgiebig trocknen und aufwärmen konnten.

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Sachsenbaude und von da zum Grenzübergang. Während des Abstieges kam dann sogar die Sonne raus und wärmte mit ihren Strahlen. Schließlich führte uns unser Weg hinunter in den Zechengrund, ein romantisches Tal, das sich von der Grenze zu Böhmen bis nach Oberwiesenthal zieht. Ein Lehrpfad vermittelt Wissenswertes über den Bergbau in der Region, und während des Abstieges wird man die ganze Zeit vom Plätschern des Grenzbaches begleitet. Nun ging es noch ein paar Minuten durch den Ort, und wir erreichten schließlich mit glücklichen, schmutzigen Hunden unseren Ausgangspunkt.

 

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