Ein Sommernachmittag im Schwarzwassertal

Das Wetter war sehr schön an diesem Mittwochnachmittag im August. Sonnenschein, angenehme 25 Grad und ein leichtes Lüftchen, das für etwas Abkühlung sorgte. So entschlossen wir uns, mit den Grünaer Hundekumpels ins erzgebirgische Schwarzwassertal zu fahren.

Das Tal zwischen Pobershau und Kühnhaide kann man zu den schönsten Hochtälern Sachsens zählen. Es ist im Oberlauf des Schwarzwassers, wir der Bach, der dem Tal den Namen gab, genannt wird, weit und von saftigen Moorwiesen geprägt. Wir starteten am Wandererparkplatz gegenüber dem Gasthaus Schwarzwassertal.

Unsere kleine Rundwanderung hatte den besonderen Charm, fast ständig am Wasser entlang zu führten. Zuerst ging es auf dem breiten Fahrweg immer flußabwärts, bis wir an der dritten Brücke den Bach überquerten. Ein steiler Weg brachte uns hinauf zum Grünen Graben, einem künstlich angelegten Wassergraben, der einst dazu diente, die Pochwerke mit Wasser zu versorgen. Leider war Kurt nicht da, denn er versorgt hier in seinem urigen Waldcafé nur an den Wochenenden Wanderer mit selbstgebackenem Kuchen und frisch gebrühtem Kaffee.

Wir hatten jedoch unsere Verpflegung dabei, und so nutzen wir den überdachten Pausenplatz für eine ausgiebige Kaffeepause - ebenfalls mit selbstgebackenem Kuchen. :-) Die kleine Selma sollte sich eigentlich ausruhen und Kraft tanken, aber der kleine Wirbelwind dachte gar nicht daran, wuselte hier, schnüffelte da und war heilfroh, als wir endlich aufbrachen und entlang des Grünen Grabens weitergingen. Die Hunde liebten es, sich im kühlen Naß zu erfrischen und gemeinsam zu plantschen. Am Ende unserer Tour galt es noch eine Gitterbrücke zu überqueren, und wenig später kamen schließlich zwei Zwei- und vier Vierbeiner nach einer tollen Nachmittagsrunde wieder am Parkplatz an.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Marlies J. (Montag, 14 August 2017 19:34)

    Eine sehr schöne Tour, gerade bei etwas mehr Sonne auch für die Hunde sehr angenehm, denn es gibt wirklich Wasser ohne Ende. Den Kurt haben wir schon live erlebt, waren gar nicht darauf vorbereitet, dass es so etwas gibt.