4. Elbsandstein-Dogtrekking 2019

Seit vier Jahren nun bereits zur Tradition geworden - immer am ersten Wochenende im April findet das beliebte ESDT (Elbsandstein-Dogtrekking), ausgerichtet und organisiert von Caro und Anja von hundwegsam, statt. War ich in den letzten  Jahren "nur" als Sponsor vertreten, so sollte es für Vreni, Selma und mich diesmal mit auf Tour gehen.

Der Muskelkater, den wir uns bei den 37 Kilometern des Bergtests bei Wehlen am vergangenen Wochenende geholt hatten, war kaum verflogen, da ging es für Vreni, Selma und mich schon wieder in die Sächsische Schweiz. Unser Ziel diesmal: Der Campingplatz Ostrauer Mühle im Kirnitzschtal, seit vier Jahren bereits Stützpunkt für das Elbsandstein-Dogtrekking.

 

Nach zwei Stunden Fahrt hatten wir die Staus auf der A4 hinter uns gelassen und kamen mehr oder weniger gestreßt auf dem Campingplatz an. Ein netter Stellplatz direkt am Wasser sollte unser Domizil für die nächsten beiden Nächte werden. Wir gingen früh schlafen, um fit für unser Vorhaben zu sein.

 

Den Samstag begannen wir - im Gegensatz zu den Dogtrekkern, die 50 und mehr Kilometer vor sich hatten - recht gemütlich. Nach dem Frühstück holten wir uns die Startnummer - zufällig die Nummer 100 - und zogen los. Gleich am Anfang führte der Weg steil aus dem Kirnitzschtal hinauf zur Hohen Liebe, wo nicht nur eine wundervolle Aussicht, sondern auch der erste Kontrollpunkt auf uns warteten. Nach einer kurzen Trink- und Fotopause ging es hinunter zur Wildwiese und von da ins Sandloch, wo der Weg seinem Namen alle Ehre machte. Hier gab es nun auch gleich die erste Stiege zu erklimmen und die schwierigste Passage der ganzen Tour - eine steile Holztreppe mit kurzem, schrägen Leiterstück - zu bewältigen. Zur Sicherheit ging ich erst alleine mit Selma, band sie dann oben am Baum an und holte die unten wartende Vreni nach.

 

Die erste "richtige" Rast gönnten wir uns an der Wenzelwand-Aussicht. Die Sonne brannte schon recht warm, und die Mädels nahmen die Pause im Schatten gerne an. Weiter ging es dann entlang des Reitsteiges Richtung Zeughaus. Trotz des schönen Wetters waren nicht allzu viele Leute unterwegs, und die wunderschöne Goldstein-Aussicht hatten wir ganz für uns alleine. Wenig später erreichten wir das Zeughaus, das leider geschlossen war. So wurde aus dem erhofften Mittags-Bier nichts, und wir wanderten weiter Richtung Winterstein. Der nicht enden wollende, aber landschaftlich wunderschöne Königsweg führte uns schließlich zum mächtigen Bloßstock und anschließend zum Unteren Affensteinweg. Über die Eulentilke stiegen wir ins Kirnitzschtal ab, wo die Hundis endlich die lag ersehnte Erfrischung im klaren Wasser finden konnten. Über den Flößersteig und den Steinbruchweg gelangten wir schließlich wieder zurück zum Campingplatz, wo wir herzlich empfangen wurden.

 

Am nächsten Vormittag folgte dann noch die Siegerehrung, und gegen Mittag ging es dann wieder heimwärts. Ein wunderschönes Wochenende bei traumhaftem Wetter neigte sich dem Ende zu. Danke nochmal an Caro und Anja von hundwegsam für die wie immer gelungene Veranstaltung und die tolle Organisation!

 

Wir freuen uns auf das 5. ESDT!

 

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